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Schwingungsüberwachung

Überwachung von Schienenriffeln in U-Bahn-Netzen

RECOVIB Tiny S2

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RECOVIB Tiny S2 montiert am Achslagergehäuse eines U-Bahn-Drehgestells

Was wir tun

Wir bieten Betreibern von U-Bahnen und Stadtbahnen eine schnelle Möglichkeit zu messen, was an der Kontaktstelle zwischen Rad und Schiene passiert, ohne spezielles Messfahrzeug und ohne Streckensperrung. Ein kompakter drahtloser Recorder wird an einem Achslagergehäuse eines Drehgestells montiert, das Fahrzeug fährt im normalen Betrieb und die Daten werden am Ende der Kampagne ausgelesen und nachbearbeitet.

Über die Zeit wiederholt, machen diese Kampagnen den Schienenzustand zu etwas, das ein Betreiber verfolgen kann, statt ihn zu schätzen.

Vorteile

Drahtloser Miniatur-Recorder, keine Verkabelung am Drehgestell
Montage an einem Achslagergehäuse in wenigen Minuten, an einem Fahrzeug im normalen Betrieb
Geeignet für kurze, wiederkehrende Messkampagnen
Nutzbare Bandbreite bis 1 000 Hz, die den kurzwelligen Anteil abdeckt, den Schienenriffeln bei Betriebsgeschwindigkeit erzeugen
24 Stunden Autonomie, IP65-Gehäuse
Datenauslesung und Nachbearbeitung in Recovib Suite

Schienenriffeln im STIB-MIVB-Netz, Brüssel

Schienenriffeln sind ein bekanntes Problem auf Stadt- und U-Bahn-Netzen. Die wiederholte Wechselwirkung zwischen Rad und Schiene erzeugt allmählich ein wellenförmiges Verschleißbild auf dem Schienenkopf, vor allem in Kurven. Die Folgen sind gut dokumentiert: mehr Rollgeräusche, schnellerer Verschleiß von Gleis und Fahrzeugen, geringerer Fahrgastkomfort und steigende Instandhaltungskosten.

Das Schleifen der Schienen ist die übliche Gegenmaßnahme und wird traditionell in festen Intervallen geplant. Riffeln entwickeln sich jedoch je nach Verkehr, Fahrzeugdynamik und Gleisgeometrie sehr unterschiedlich schnell. Ein fester Kalender schleift daher einige Abschnitte, bevor es nötig ist, und lässt andere zu lange warten, ohne dem Betreiber je zu zeigen, wo das Phänomen tatsächlich konzentriert ist.

Die STIB-MIVB, der Brüsseler Nahverkehrsbetreiber, führt regelmäßige Schwingungsmesskampagnen durch, um diese Frage zu beantworten. Der RECOVIB Tiny S2 wird direkt am Achslagergehäuse eines U-Bahn-Drehgestells montiert und zeichnet während des normalen Fahrgastbetriebs auf. Keine gesonderte Messfahrt, keine Streckensperrung, kein Eingriff am Fahrzeug über das Befestigen des Recorders hinaus.

Riffeln auf U-Bahn-Gleisen zeigen typischerweise kurze Wellenlängen. Bei Betriebsgeschwindigkeit liegt die resultierende Anregung hoch im Frequenzbereich, und genau deshalb ist die Bandbreite hier entscheidend: Der Tiny S2 zeichnet bis 1 000 Hz auf, in einem Gehäuse, das klein genug für den begrenzten Platz um ein Achslagergehäuse ist.

Durch den Vergleich der Schwingungssignaturen von Kampagne zu Kampagne können Instandhaltungsteams die Zonen identifizieren, in denen sich Riffeln am schnellsten entwickeln, die Entwicklung des Schienenzustands verfolgen und das Schleifen dort planen, wo das Gleis es wirklich braucht. Der Betreiber wechselt von einem festen Wartungsintervall zu einer Bewertung auf Basis des gemessenen Zustands, was unnötige Eingriffe vermeidet und den Aufwand dort bündelt, wo er sich lohnt.

Eingesetzte Lösung

Der RECOVIB Tiny S2 ist ein drahtloser dreiachsiger Miniatur-Schwingungsrecorder. Seine Größe, Autonomie und drahtlose Funktionsweise machen wiederkehrende Messkampagnen am Fahrzeug auf einem Netz mit sehr geringen Stillstandszeiten realistisch. Die Messdaten werden nach jeder Kampagne ausgelesen und in Recovib Suite nachbearbeitet.

Eingesetzte Lösungen:

RECOVIB Tiny S2
Recovib Suite